Die Kanone PAIXHANS

  

Der "Paixhans", eine sogenannte Bombenkanone, mit großem Kaliber und kegelförmiger Kammer, führt seinen Namen nach seinem Erfinder, dem am 22. Jänner 1783 in Metz geborenen Ingenieur Henri Joseph Paixhans (1)

Warum sich die Paixhanslia nach dieser Kanone benannte, ist unter ... es begann 1855 ... nachzulesen


 

Bombenkanone für eiserne Explosivgeschosse von 24 Pfund im Schnitt.
Bombenkanone für eiserne Explosivgeschosse von 24 Pfund im Schnitt.

Die Bombenkanone, war eine 1824 erstmals nach Plänen des Franzosen Paixhans aus dem Jahre 1822 gegossene Haubitze, die Bomben (Explosivgeschosse) im Flachschuss gegen Schiffe verfeuern konnte. Dieser Vorderlader war ein Glattrohrgeschütz mit sich verengendem Laderaum. Bomben waren bis dahin nur von Mörsern im Steilfeuer von Bombadiergalioten eingesetzt worden. Bombenkanonen wurden meist in den Kalibergrößen 20 und 28 cm hergestellt. Die max. Schußweite betrug 1200 bis 2000 m. Ab 1838 konstruierte man langrohrige 21 cm Geschütze, die sowohl Vollkugeln als auch Explosivgeschosse verschießen konnten.

Als Bombenkanonen erreichten die glatten Geschütze ihre höchste Wirksamkeit gegenüber Holzschiffen. Die verheerende Wirkung der Explosivgeschosse unter Einsatz der Bombenkanonen wurde zuerst während des Dänisch-Deutschen Krieges (1848 bis 1851) und dann während des Krimkrieges (1853 bis 1856) offenbar. Das führte in der Folge zur Panzerung von Schiffen.

 

 

 

 



1. Quelle: Meyers kleines Konversationslexikon, zweiter Band, Seite 828 von 1899

 

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