Turney um die Musikas-Trophäe
Eine zum Bersten gefüllte Paixburg bescherte uns das diesjährige musikalische Turney. 19 Gruppen und Solisten aus germanischen und österreichischen Gauen hatten sich für diesen Wettstreit angemeldet. Der musikalische Bogen spannte sich von klassischen Melodien bis hin zu experimenteller Musik für Ketten-und Astsägen in 3 Sätzen. Die Stimmung war prächtig und die dargebotenen Stücke wurden mit viel Applaus bedacht. Die Entscheidung, wer dieses Jahr den Pokal mit nach Hause nehmen darf, war heuer äußerst schwierig, die ersten 3 Plätze lagen denkbar knapp beisammen. So landeten die 3 Recken aus dem h.R. Aquae Salis (318), Rt. Mund ART, Rt. Glangerl und Rt. Bist a do mit ihrem „Glasscherbentanz“ auf dem 3. Platz. Dieses Stück war auch eine Hommage an den jüngst gen Ahall gerittenen Rt. Rock´n Roll aus dem h.R. Vindobona (24), einem ehemaligen Gewinner der Musikas-Trophäe. Den ersten Platz teilten sich Rt. Tech-Nickerchen (315) auf dem Saxrohr mit seiner Burgmaid Felicitas auf dem Minneholz und dem Stück „Take five“. Ex aequo konnte auch Rt. W-Einspruch (314) mit seiner „Böhmischen Rhapsodie“, selbst begleitet auf dem Minneholz, die Sassen begeistern. Ein herrliches Fest, das jedes Jahr  dem Reych und seinen Besuchern viel Freude bereitet. Uhuhertzlichen Dank an den langjährigen Organisator Rt. ´s Basst-E, der diesen Wettstreit mit Liebe abwickelt. Dank auch an unseren Truchsess Rt. Siebenlärch, der die Auszählung der Stimmen innehat!

Bis zum nächsten Turney 166 !                                                                         Spitzfeder

Ritterschlag
28 eigene Sassen und 17 eingerittene Recken aus 11 Reychen füllten am 15. 1. 165 die Paixburg, um am Ritterschlag für Junker Martin teilzunehmen. Ein großer Tag für Junker Martin und ein bisschen Wehmut für den Junkermeister, verlor er doch einen seiner tüchtigen Junker. Schon vor der Sippung genossen die Sassen das vorzügliche, vom Jungritter gespendete Gulasch. Leider war Junkermeister Rt Pakt-A kurzfristigst erkrankt, sodass Rt Don Waldi seine Vertretung übernehmen musste. Rt Don Waldi meisterte diese Aufgabe mit Bravour. Der Fungierende Rt Contra-Fey gestaltete die Ceremonie sehr umsichtig, bestens unterstützt durch den Ceremonienmeister Rt Schlummerl. Junker Martin  hat in seinem bisherigen schlaraffischen Werdegang, in den abgelegten Prüfungen und mit seiner Ritterarbeit bewiesen, dass er den Geist des schlaraffischen Spiels verstanden hat, der Fungierende betonte aber auch, dass der Jungritter in Zukunft auch Verantwortung durch Übernahme von Ämbtern und Würden zu tragen hat.  Sodann wurde Junker Martin zum Ritter Tech-Nickerchen der Mecha-Phoniker geschlagen. SRA Rt Ararauna  überreichte später auch noch von der Mutter Styria Ahnen in Bronze, Silber und Gold. Gewaltig ertönte sodann das Lulu-Praga und es folgte eine lange Gratulationskur. Dieser wahrhaft schlaraffische Festtag wird Ritter Tech-Nickerchen sicherlich in schöner Erinnerung bleiben.

Emsig

Uhubaumfest in Paixhanslia
18. Christmond a.U. 164
               
Die Burg erstrahlt in festlichem Glanz, auch die Tische sind wunderschön dekoriert und insgesamt 66 Teilnehmer füllen den Rittersaal.
Schon bei der Begrüßung wurden die Burgfrauen mit einem Glas Schaumlethe bedacht. Am Beginn der Sippung wurde durch Rt Don Waldi, Rt Don Felix und unter Mithilfe mehrerer Burgfrauen eine schmackhafte Atzung für alle Sassen, Burgfrauen, Burgwonnen und Freunde aus 11 verschiedenen Reychen serviert. Der ambtliche Teil wurde kurz gehalten, sodass einer stimmungsvollen Uhubaumfeyer nichts mehr im Wege stand:
Feierliche Musik vorgetragen durch Ehrenritter Arpeggio aus dem h.R Linzia, gereimte Ansprache des Fungierenden Rt Contra-Fey, Betrachtungen zum Fest durch Rt Emsig, Absingen des Uhubaumliedes und die Entzündung der e-Kerzen am Uhubaum bildeten den Festteil. Natürlich durfte das traditionelle Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ nicht fehlen.
Die Fechsungen von musikalisch bis heiter gereimt, dazu Vorträge in Prosa und humorvolle Anekdoten ließen den stimmungsvollen Abend sehr kurzweilig erscheinen. Sehr viele Freunde, besonders auch Rt Viel-Klang, trugen mit ihren launigen Fechsungen zum Gelingen der schönen Uhubaumfeyer bei.
Die fröhliche und auch besinnliche Uhubaumfeyer war zusammen mit den liebreizenden Burgfrauen ein wahrlich schlaraffisches Familienfest,
ein Fest der Freundschaft!

Emsig

Das gesamte Rechsorchester im Burgverlies!

Man kann sagen, was man will, am schönsten ist das Sippungsthema „Wald und Wiese“. Am 27. Windmond war der güldene Ball derartig am Fliegen, dass die Uhuerleuchtung der Herrlichkeyt kurz überfordert war und es sogar zu einer Beleidigung des Reychsorchesters kam. Das hat verständlicherweise dazu geführt, dass das gesamte Reychsorchester in den Streik trat.

Der Rädelsführer GeneralOBSTzinkenmeister Rt. Wagerl sollte ins Verlies geworfen werden, seine Musici erklärten sich jedoch solidarisch, sodass das Burgverlies vorübergehend aus allen Nähten platzte. Nach kurzem Aufenthalt wurden die Delinquenten aber entlassen, da sie für den Fortgang der Sippung unentbehrlich waren und für Rt. Tiftl konnte endlich die Geburtstagshymne erklingen.
Und der allweise Uhu hat ein Auge zugedrückt.
                                                                                      `s Basst-E

Bürgermeister besucht Paixhanslia
Im Rahmen einer Sippung am 30. 10. 164  konnte sich der Bürgermeister der Stadt Vöcklabruck über den Ablauf einer Sippung bei den Paixhansen überzeugen.
Das Thema der Sippung hieß: Bringt Freunde mit. Uhu sei Dank, waren noch weitere Interessenten in der Burg. Es wurden die Kunstschätze in unserer Burg präsentiert (Bilder, Pragator, Schrein, Wappen). Auch eine Beförderung in der Arkeley für Einreiter aus germanischen Gauen wurde zelebriert. Es gab einen bunten Reigen von humorvollen Fechsungen, von musikalischen Darbietungen und dazu wurde auch viel Lebensfreude und Fröhlichkeit vermittelt.
Die Gäste wurden durch den einführenden Ritter vorgestellt. Auch ein Faltprospekt über Schlaraffia (Geschichte, warum Lulu, Zeitrechnung und schlaraffische Freundschaft . . . ) wurde an die Gäste ausgeteilt.
28 Paixhansen und 12 Einreiter aus verschiedenen Reychen erlebten eine wunderbare Sippung nach Spiegel und Ceremoniale. Die Organisation unserer Altvorderen  sei uns weiterhin Vermächtnis und Triebfeder. Ohne Traditionspflege würde es Vieles und auch Paixhanslia nicht mehr geben. Es wurde auch betont, dass Paixhanslia der zweitälteste Verein in der Stadt Vöcklabruck ist. Schließlich wurde die „alte Paix“ schon 1855 gegründet.

Eine Sippung mit Humor, es lebe der schlaraffische Humor mit Geist.
Humor ist kein Witz, aber Witz gehört dazu. Eine Sternstunde für den goldenen Ball.

Hoffentlich bleibt dieser Sippungsbesuch unseren Gästen in schöner Erinnerung und der Verlauf der Sippung lässt den Wunsch wachsen, wiederzukommen.                                                          Emsig

Schlaraffische Hoch-Zeit
Ein wunderbares schlaraffisches Fest war die GU-Feyer für unseren Schulrat Rt. Pragmatikus. Zu diesem Anlass sind sehr viele Freunde aus den verschiedensten Reychen bis hinauf zur hohen Lipsia und Castellum Peinense eingeritten. Die besonders launigen Laudationen des Fungierenden Rt. ˋs Basst-E und unseres Sprengelbetreuers SRA Rt. Ararauna standen am Beginn dieser Feyer, bei der man die schlaraffischen Säulen förmlich spüren konnte. Als einen der Höhepunkte darf man die Überreichung eines original Praga-Ahnen aus der Hand des anwesenden ASR Rt. Sal-Lü (55) bezeichnen. ASR Rt. Sal-Lü hat mittlerweile den höchsten Rang in der Paixhansliatischen Arkeley inne, er ist Generalkapazunder. Der Jubilar ist seit 15 Jahrungen in unserem Bund und übt in unserem Reych die Ämbter des Schulrates und des Reisemarschalls äußerst gewissenhaft aus und ist durch seine ruhige und besonnene Art ein sehr beliebter Sasse. Das hat ihn aber in keinster Weise daran gehindert, ein gar reichhaltiges kaltes Buffett und Schaumlethe auftischen zu lassen, wofür dem Jubilar an dieser Stelle gedankt wird. Uhuhertzlichen Dank an SRA Rt. Ararauna für die liebevolle Durchführung dieser denkwürdigen Feyer!                           Spitzfeder

3-Reyche-Krystalline a.U. 164

Am 5. August fand im wunderbaren Ambiente des Schöberingerhofes (hoch über Weyregg) ein Treffen der Schlaraffen aus Gmunden (Gamundia), Bad Ischl (Iscula)

 

und Vöcklabruck (Paixhanslia) statt. Für die Organisation war diesmal die Paixhanslia zuständig. Der Schöberingerhof war prall gefüllt, 66 Schlaraffen (Ritter, Junker, Knappen, Burgfrauen und Tross) aus 12 verschiedenen Reychen waren trotz Dauerregen anwesend. Die Teilnehmer kamen aus OÖ, NÖ, Salzburg und auch aus Deutschland. Beste Verköstigung, dazu Musik und Vorträge machten das Fest zu einem tollen Erfolg. Übereinstimmend konnte man von den Teilnehmern die Meinung hören: Wir kommen gerne wieder!

                                                                                            Emsig

Ritterschlag am 13. Lenzmond a.U. 164
Gar zahlreichen Besuch gab es zum 2-fachen Ritterschlag für Jk. Max zum „Rt. Don Lauscherl der Stille“ und Jk. Peter zum „Rt. Pflanzelot von der Schwafelrunde“. Zu unser aller Freude war der Besuch aus dem eigenen Reych nach den vielen Sippungsausfällen in den letzten Jahren wieder großartig. Ebenso trugen die vielen Einritte aus den benachbarten Reychen zur guten Stimmung in der Paixburg bei. Unser Küchen – und Kellermeister Rt. Don Waldi ließ es sich nicht nehmen, für alle ein perfekt gefechstes Hirschgulasch servieren zu lassen. Dieses Festessen wurde von den Jungrittern gespendet. Uhuhertzlichen Dank für diesen Gaumenschmaus! Auch unser schlaraffischer Nachwuchs leistete seinen Beitrag zu diesem hohen Fest: Kn. 119 am Clavicimbel und Jk. Martin mit seinem Saxrohr zählen mittlerweise zu den Stützen im Reychsorchester. Wir dürfen uns schon heute auf den nächsten Ritterschlag in unserem allzeyt frohen Reych freuen!

                                                                                       Spitzfeder

Rt Schlummerl 40 Jahre Schlaraffe und Ordensfest
Die Paixburg gut gefüllt, das Fest kann beginnen:
Nachdem  Rt eF-De-L aus dem hohen Reych Iscula mit bewegenden Worten die blaue Kerze entzündet hatte, übernahm SRA Rt Ararauna die Funktion. Der Ceremonienmeister geleitete sich selbst auf das  Ehrengestühl vor dem Thron. Der Fungierende Rt Spitzfeder berichtete nun in lobenden Worten den schlaraffischen Werdegang des Jubilars. Er verwies besonders auf die schlaraffische Aktivität, die Rt Schlummerl durch seine hervorragende Zelebration des Einrittes weitum bekannt gemacht hat SRA Rt Ararauna dankte in seiner Laudatio dem Jubilar für die 40jährige Treue zu unserem Bund. Das ist gelebte Traditionspflege, Allmutter Praga wäre sicherlich auch stolz auf Rt Schlummerl gewesen.
Es folgte die Verlesung der Urkunde des ASR.
Nach dem Absingen des Lulu Praga bedankt sich Rt Schlummerl sichtlich ergriffen für die ehrende Feyer und verspricht, dass er die Flamme der Freundschaft weiterhin im hohen Reych Paixhanlia pflegen wird. SRA Rt Ararauna wünscht dem Jubilar noch viele wunderbare Einrittszeremonien in Gesundheit und zum Wohle Schlaraffias. Nach der Feyer  bringt Rt Schlummerl sein Dankesgestammel und er lädt das Reych zu einer geschmackvollen Atzung ein. Kurze der Schmus- und Gratulationspause.

Anschließend wurden im Rahmen des Ordensfestes viele Titel an eigene Sassen und auch an Einreiter verliehen. Besondere Auszeichnung erfuhren Ehrenrat SRA Rt Trotz-Dem (122), Rt A-Gentix (205) und Rt Muskat (314), sie wurden zu Amici ernannt. Eine besondere Ehre wurde Rt Alibi (32) zu teil, er wurde Botschafter d.h.R. Paixhanslia. Ein gelungenes Ordensfest.

Emsig

Rosenmontagsschlemmerei a.U.164
Mit Freunden atzen und laben,
keine Angst vor zuviel Eiweiß haben, im Geiste Uhu’s fechsen, scherzen, Freundschaft pflegen aus ganzem Herzen. Das Buffet wird wohl vielfältig sein, bitte - in hellen Scharen reitet ein, Fisch vom Feinsten gibt es hier, ausreichend für jedes Recken Begier.
In diesem Sinne erfolgte die Einladung und dieser Aufforderung folgten gar viele Freunde. Im faschingsmäßig geschmückten Rittersaal fanden sich 68 Teilnehmer ein: 37 Ritter, 1 Junker, 4 Knappen und 2 Prüflinge und dazu 28 Burgfrauen.

Darin enthalten auch 25 Einreiter aus 8 Schlaraffenreychen.
Nach dem Einritt der eingerittenen Recken und der Begrüßung der liebreizenden Burgfrauen folgte ein Losentscheid, welcher Tisch als erster an das Buffet stürmen dürfte. Und nach einer kurzen Ansprache des Fungierenden mit der Aufforderung, dass auch die Burgfrauen die Rostra stürmen sollten, war es (endlich) soweit, die Rosenmontagsschlemmerei konnte beginnen.

Das Buffet war wiederum ein wahrer Gaumenschmaus vom Feinsten, vielfältig, reichhaltig, geschmackvoll. Natürlich mussten auch einige Ambtsgeschäfte erledigt werden  - kurz und bündig. Auch auf das Schnorrlied wurde nicht vergessen. Was wäre eine Sippung ohne hochkarätige Fechser: Viele fröhliche und humorvolle Beiträge von der Rostra, ergänzt durch wunderbare musikalische Darbietungen, erfreuten das Gemüt.
Eine gelungene Rosenmontagsippung: Narretei mit Niveau. Freundschaftspflege! Schade, dass so wenige eigene Sassen an der Sippung teilnehmen konnten. SRA Rt Ararauna fand zum Abschluß nochmals Worte der Wertschätzung und Anerkennung für diese Burgfrauensippung.
                                                                                            Emsig

Reychsausritt nach St. Pölten in die hohe Hippolytana (124)
Am 7. Hornung 164 machten sich 14 Paixhansen, 2 Gamunden (205) und der KN 545 aus der Linzia auf den Weg in die hohe Hippolytana.
Unserem Ausrittsmeister Ritter Wagerl ist es gelungen, den „kleinen“ Stinkelefanten zu buchen, weil dieser ja immer von seiner „Dorli“ gelenkt wird. Die mitgenommene Pannendecke nutzte ihm diesmal aber nichts, denn „Dorli“ brachte uns pünktlich ans Ziel und weit nach Mitternacht wieder wohlbehalten nach Hause. Wir bedanken uns bei unserem Küchen- und Kellermeister Rt. Don Waldi für die gespendete köstliche Wegzehrung.
Die Paixhanslia durfte geschlossen hinter dem von Rt. Don Felix vorangetragenen Ausrittsbanner  einreiten und überbrachte als Gastgeschenk köstliches Stelzhamer-Quell und ganz wenige, aber besonders wertvolle Paix-Kanonen-Ahnen. Natürlich wurde auch die „Lustige Eicht“ abgesungen.
Ein Höhepunkt dieser wunderbaren Sippung war die Intonierung der Amboss-Polka durch das Reychsorchester, bei der unser Junker Martin eine schlagende Rolle spielte.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Ausritt, der am 22. Lenzmond in die hohe Scardinga (211) führen wird. 

                                                                                 

 `s Basst-E

Das Musi-Kas-Turney a.U.164
Ein wunderbarer Sippungsabend:
Am 23. Eismond a. U. 164 fand das 16. Turney um die Musi-Kas-Trophäe statt.
Ein Labyrinth aus den verschiedensten Musikinstrumenten zierte die Vorburg der Paix zum diesjährigen Musi–Kas–Turney.
Nach der Schmuspause wurde zum Turney geblasen.
Fast alle 27 Einreiter aus 12 Reychen und 3 Duos aus dem eigenen Reych, dazu als Solist Rt Viel-klang, der das ganze Reych als „Indianerchor“ zum Mitsingen eingebunden hat, traten zum Wettstreit an.
Es folgte eine bunte Mischung von Klassik bis hin zu echter Volksmusik, von instrumental bis Gesang.
Die Bewertung durch die anwesenden Sassen war auch diesmal wieder alles andere als leicht, da die gebrachten Beiträge durchwegs auf hohem Niveau standen. Als 3. Sieger durfte sich die schlaraffische Jugend aus dem eigenen Reych freuen: Jk Martin und Knappe 119. Eine große Anzahl von Schlümpfen , angeführt von Junkermeister Rt Mager-Nuss aus der hohen Castra Batava wurde mit ihrer lustigen Darbietung und extra als Schlümpfe kostümiert zum 2. Sieger erkoren. Das Siegerlied an diesem Uhu-Abend war Granada, allerdings mit einem wunderbaren schlaraffischen Text, dargebracht von Kn 545 aus der Linzia und großartig am Clavicimbel begleitet von  Rt Tastenschreck.  Den Wanderpokal überreichte der Fungierende

Rt. Contra–Fey mit launigen Wörtern. Uhuhertzlichen Dank an den Organisator Rt. s´Basst–E, an ER Noggi (205) für die technische Betreuung und an Rt. 7-Lärch für Hilfe bei der Durchführung! Die Sippung war ganz bestimmt eine Werbung für unser Reych. Der wahre Sieger in diesem Turney war die Freundschaft.
So war es nicht verwunderlich, dass viele Freunde eine spezielle Drohung ausgesprochen haben: Wir kommen wieder.

Paixhanslia freut sich auf die nächste Musi-Kas-Sippung.

Emsig

Mitreißende Szenen in der Paixhanslia
Pure Magie widerfuhr den Anwesenden der 2063. Sippung am 12. Christmond a.U. 163.
Kurz nachdem das Reychsorchester den Schneewalzer anstimmte, riss es die Sassen von den Sitzen. Auch der Thron hatte den rhythmischen Schwingungen nichts entgegenzusetzen und wurde förmlich in den Bann gezogen. Nicht nur musikalisch war die Darbietung des Reychsorchesters wie eine unaufhaltsame Monsterwelle, sondern auch die Vielfalt der Liedertexte. Obwohl es ein besonderes Kunstwerk darstellt, die Texte des Paixmarsches, des Schneewalzers und des Schnorrliedes in einer Melodie zu vereinen, blieb dieses Meisterstück nahezu unbeachtet.
Bis heute ist es den Sassen ein Rätsel, was die Begeisterung ausgelöst haben könnte. Unbestätigten Meldungen zufolge, soll die sukzessive Erhöhung der intonierten Fanfaren je Sippung maßgeblichen Einfluss auf die Rhythmik des Reyches haben.                     

Doppelnull / Bild Rt Tiftl

Nach 2 Jahren Zwangspause endlich wieder:
Uhubaumfest in Paixhanslia

Freunde treffen, atzen, nippen, singen,

Weihnachtsfreude in das Schlaraffenland des Geistes bringen.
Wortspiel, Musik, Gesänge in der Paixburg viel Gedränge.Zwei Jahre verschlossen war Paixhanslias Pforte, doch heuer wieder Festlichkeit an diesem Orte.
Am 19. Tag im Christmond war es wieder soweit, die Burg erstrahlt im festlichen Glanz, die Tische dekoriert, 60 Personen waren in den Rittersaal geströmt.
Schon bei der Begrüßung wurden die Burgfrauen mit einem Glas Sekt bedacht.
Am Beginn der Sippung wurde durch Rt Don Waldi, Rt Don Felix und unter Mithilfe mehrerer Burgfrauen eine schmackhafte Atzung für alle Sassen, Burgfrauen, Burgwonnen und Freunden aus 6 verschiedenen Reychen serviert. Der ambtliche Teil wurde kurz gehalten, sodass einer stimmungsvollen Uhubaumfeyer nichts mehr im Wege stand.
Festlicher Teil:  
Heuer wieder mit dabei ein Chor der Schlaraffen, dazu stimmungsvolle, weihnachtliche Musik vorgetragen durch ER Rt Tastenschreck und Knappe 545 aus dem h.R Linzia, Ansprache des Fungierenden Rt Contra-Fey, Worte zum Nachdenken durch Rt Emsig, Absingen des Uhubaumliedes, Entzündung der Kerzen am Uhubaum bildeten den Festteil.
Natürlich durfte das traditionelle Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“

nicht fehlen.
Die Fechsungen von musikalisch bis heiter gereimt, dazu Vorträge in Prosa und humorvolle Anekdoten ließen den stimmungsvollen Abend sehr kurzweilig erscheinen. Viele Freunde, besonders auch Rt Viel-Klang, trugen mit ihren launigen Fechsungen zum Gelingen der schönen Festsippung bei.
Die fröhliche und auch besinnliche Uhubaumfeyer war zusammen mit den liebreizenden Burgfrauen ein wahrlich schlaraffisches Familienfest,
ein Fest der Freundschaft!                                            

Emsig

Der Orden der Spätheimkehrer mit dem versteinerten Sitzfleisch
im Schlaraffenreych Paixhanslia an der Vechlapruggen
In Paixhanslia wurde schon früh erkannt, dass das "Nachsippen" ganz wesentlich zur Pflege der schlaraffischen Gemeinschaft und persönlichen Freundschaft beiträgt und so wurde bereits um a.U. 100 von wld. Ritter Großfürst „Schieberramsch der verpfuschte Erzengel“ und von weiland Ritter „Ottohardt von Hintenweich“ das Nachsippen durch die Schaffung des Tituls "Spätheimkehrer mit dem versteinerten Sitzfleisch" gefördert.
Schließlich sollten alle Sassen während der Sippungen schweigsam sein und sich nur dem Thron, der Rostra und dem intensiven Wortspiel zuwenden. Daher kann die Freundschaftspflege nur eben vor oder nach der Sippung erfolgen.
Mit Satzung vom 22. Windmond a.U. 123 haben die Ritter Großfürst „Siebensax der Dien-ager“ und wld. Großfürst „Kantorl der Tantum-ärgerliche“ den passenden Orden dazu gestiftet.
Da sich am Wert des Nachsippens zur Pflege der schlaraffischen Freundschaft nichts geändert hat, wird die inzwischen gepflogene Verleihpraxis als "Satzung des Ordens der Spätheimkehrer mit dem versteinerten Sitzfleisch" praktiziert.
Der Leiter des Ordens ist der "Prior" (Rt Drah-di), seine rechte Hand ist der "Guardian" (Rt Bungi). Der Orden wird nur an Ritter verliehen.
In regelmäßigen Abständen treffen sich die Aspiranten und Ritter zum Konzil, zuletzt bei der 2061. Sippung am 28. Windmond a.U. 163.

                                                                                  Emsig

Zweikampf in der Paixhanslia
Eine heftige Magenverstimmung unseres Gestrengen Junkermeisters Ritter Unsinkbar hat diesen zu nächtlichen „Sitzungen“ gezwungen und es ist der unerhörte Verdacht aufgekommen, dass dies mit einer wie immer köstlich von unserem Küchen- und Kellerwart Ritter Don Waldi (eigentlich richtig: KK-Meister) zubereiteten Atzung im Zusammenhang stehen könnte.

Dies führte unweigerlich zu einem Zweikampf, wobei dem Thron, von Uhuerleuchtung geblendet, das Thema „Wer immer in Spelunken sitzt, darf sich nicht wundern, wenn’s am „Häusel“ (= stilles Örtchen) spritzt" einfiel.
Nach dem Duell-Lied, intoniert am Clavicimbel von unserem ER Tastenschreck trat Rt. Drahdi als Assistent des Forderers mit einleitenden Worten in Aktion, dann schleppte Rt. Don Waldi ein selbst gefechstes Toilettengestühl in die Burg und brachte als polternde Häuslfrau mit heftigen gereimten Worten seinen Hieb.
Der Geforderte, unser Junkermeister wehrte sich kräftig und ebenfalls gereimt, so dass er dem Küchenmeister nichts schuldig blieb. Aber die Versöhnung blieb nicht aus.
Die geheime Abstimmung des Reiches ergab wie immer ein Fehlurteil, sodass Ritter Don Waldi den vorletzten Platz einnehmen durfte. Es gab aber auch Gewinner: Alle, die an dieser wie immer fröhlichen Sippung in der Paixhanslia dabei waren. 

                                                                                      's Basst-E

Meldungen der Reychskantzlei

Was ist nun eigentlich Schlaraffia?
Das Schlaraffentum ist nicht im materiellen Sinn gemeint, sondern im Geistigen: Schlaraffia  ist das Schlaraffenland des Geistes. Wobei mit Geist nicht wissenschaftliche Erörterungen gemeint sind (was aber niveauvolle Vorträge nicht ausschließt) sondern geistvolle, humorvolle Beiträge und die Pflege der musikalischen Künste. Oder nur zuhören können. Wobei der Grundsatz gilt:
Die Profis bewundern wir, den Amateuren gehört unser Herz!
Und so ergibt sich als Motto der Schlaraffia:
Freundschaft, Kunst und Humor.
Jedes Schlaraffenreych führt ein eigenes Wappen:
Für den Gesamtverein Allschlaraffia wurde das oben abgebildete Wappen mit den Farben blau gelb und im Schild mit einem Schalksnarrenkopf für Humor und einem Pokal für Geselligkeit gewählt.

Als zusammenfassende Erklärung für Schlaraffia noch einige Verszeilen, verfasst von einem ehemaligen Mitglied des Reyches Vindobona (Prof. Fritz Riha, Ritter Sketch) in Wien:

 

Sollte mich je ein Unwissender fragen:

 

Was macht ihr Schlaraffen?

 

Ich würde ihm sagen:

Wir sind Freunde, musisch meist, lachen gern über Spaß mit Geist, wir sitzen zusammen, es wird nicht geprahlt, wer mehr verdient, wer mehr bezahlt.

 

Es gilt nicht das Alter, nicht die Position, dafür mehr der Stil, der gute Ton. Alles Dinge, die in der heutigen Zeit registriert werden unter Vergangenheit. Wenn andre meinen, so was kann man nur träumen, sei ihnen gesagt, dass sie Vieles versäumen, wenn sie nicht, wie wir seit Jahren, der Welt zum Trotz, dies alles bewahren.


Kantzlerambt

Rt Emsig

Tegetthoffstraße 21

A-4840 Vöcklabruck

315.emsig@aon.at

0664-736 920 94

Sippungstag:

Montag Glock 7:30 d. A..

Atzung ab Glock 7 d. A.

Besuche alle OÖ Reyche und erwirb den Orden!