Die Geschichte der Paixhanslia


1855 - vier Jahre vor der Gründung Schlaraffias - wurde in Vöcklabruck die Paixhanslia gegründet. Das Vereinslokal hieß Lucke. Die Aufnahme erfolgte durch Kugelung und anschließende Taufe.

 

An den Luckenabenden regierten in freundschaftlicher Geselligkeit Humor und Heiterkeit, Musik und Gesang. lhr Ceremonale war persiflierend dem Militärischen nachempfunden. Die Mitglieder trugen Phantasienamen.
Der erste Obmann der vorschlaraffischen Paixhanslia war der Fabrikbesitzer Martin Braun (Feldhauptmann Schnautzle).
Bedeutende Bürger gehörten ihr an.

Große Söhne unserer Heimat wie Anton Bruckner und Franz Stelzhamer waren Ehrenmitglieder.

Der Name Paixhanslia wurde von der damals entwickelten Kanone Paixhans abgeleitet. Originalzitat aus der Zeitung Luckenteufel aus 1876: "Ihr Zeichen ist die Kanone Paixhans, die Paixhanslia will damit andeuten, dass sie sich berufen fühle, durch eigenes Bestreben, durch Frohsinn und gute Laune, durch Witz und Satyre eine Bresche zu schießen in die Bollwerke des Zopfthums der Gleißnerei, Scheinheiligkeit, Wohldienerei und der melancholischen Kopfhängerei".

Die Kanone war nicht nur das Vereinssymbol in vorschlaraffischer Zeit,
sie ist auch heute noch allgegenwärtig:
Im Paixwappen, als Ahne und beim Einritt unserer Gäste, die mit einem Salut aus der Reychskanone begrüßt werden.

Kontakte zu Schlaraffenreychen ließen in den Paixhanseln die Überzeugung reifen, dass sie ihrem Wesen nach eigentlich Schlaraffen sind:
Am 10. Christmond a.U. 90 wurde die Paixhanslia als Reych Nr. 315 in den Weltbund Schlaraffia aufgenommen.

Die Paixhanslia a.U. 66 (1925)
Die Paixhanslia a.U. 66 (1925)

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Sippungstag:

Montag Glock 8 d. A..

Atzung ab Glock 7 d. A.